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Inn FV Burghausen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der Inn

( Fischereirecht FV Bgh. von Flusskilometer 69,4 bis 85,0
von Seibersdorf / Haiming bis Perach / Mittling bei Alzgern )

( Die Bezeichnungen „links“ und „rechts“ beziehen sich in der Folge jeweils auf das Flussufer Richtung flussaufwärts )

Fischarten

Im Bereich des vom FV Bgh. bewirtschafteten Innabschnitts sind eine Reihe von Fischarten anzutreffen.

Gefangen werden im Inn selbst vor allem Salmoniden wie Bach- und Regenbogenforellen, dazu auch noch Äschen und einzelne Huchen. Weitere Fischarten sind Aitel, Barben, Brachsen, Hecht, Karpfen, Nase, Rutte, Schied u. a. .

In den Altwässern sind es vor allem Karpfen, Brachsen, Hecht, Rotaugen, Barsche, Schleien und auch Waller sowie Aale.


Allgemeine Informationen

Der Fischereiverein Burghausen bewirtschaftet den Inn von Flkm. 69,4 bis Flkm. 85,0 auf beiden Ufern mit den dazugehörigen Altwässern. In diesem Bereich des Inn gibt es zwei Staustufen, die Staustufe Stammham bei Flkm. 76,0 und die Staustufe Perach bei Flkm. 83,0. Von Flkm. 73,0 flussabwärts liegt die Innstrecke im NSG Inn-Salzach-Mündung. Die Angelfischerei ist deswegen am Inn selbst ab Flkm. 73,0 bis auf wenige kleinere Ausnahmen nicht mehr gestattet. Auch die dort vorhandenen größeren Altwasserbereiche dürfen nur noch eingeschränkt und nur von Mitgliedern des FV Bgh. befischt werden ( Ausnahme: Seibersdorfer Lacke ).

Ab Flkm. 85,0 beginnt das Fischwasser des Bezirksfischereivereins Mühldorf – Altötting. Der Bereich von der Staustufe Perach flussaufwärts bis Flkm. 85,0 wird mit dem Bzfv. Mühldorf – AÖ gemeinsam bewirtschaftet.

Ab Flkm. 69,4 beginnt das Fischwasser des Fischereivereins Unterer Inn – Simbach.

Ähnlich wie die Salzach hat der Inn etwa ab Mai wegen Schmelzwasser und Gewitterregen eine erhöhte Wasserführung und damit verbunden eine erhöhte Eintrübung. Ab ca. Mitte September beginnt dann die Niedrigwasserperiode mit klarerem Wasser. Wegen der Stauhaltungen ist der Inn an seinem Uferbereich stark verbaut, wobei die Verbauungen wegen Sedimentablagerungen und Aufwuchs allerdings oft kaum mehr auffallen.

Aufgrund der hohen Wasserführung des Inns und der Verbauungen ist Watfischen auch bei Niedrigwasser nur an wenigen Stellen möglich.


Nebengewässer

Ein wichtiges Nebengewässer auf der rechten Flussuferseite ist der Türkenbach, der etwas oberhalb von Flkm. 73,0 in den Inn mündet und die Grenze zwischen den Regierungsbezirken Oberbayern und Niederbayern bzw. den Landkreisen AÖ und PAN bildet. Bis zur Wehranlage etwa einen Km oberhalb der Mündung gehört der Türkenbach noch mit seiner Ausleitung, dem Mühlbach, zum Fischereirecht des FV Bgh..

Ebenfalls auf der rechten Seite mündet unterhalb der Staustufe Stammham der Sickerbach, der von Marktl her kommt, in den Inn. Der kleine Bach ist mit Betonhalbschalen hart verbaut und deshalb fischereilich nur von untergeordneter Bedeutung.

Zwei weitere kleinere Zuflüsse sind unterhalb der Staustufe Perach auf der rechten Seite der Weitbach, der von Perach her kommt ( Fischereirecht des FV Bgh. reicht bis zur Bahnunterführung bei der Kläranlage Perach ) und der Aubach, der auf der linken Seite in die sog. Flutmulde mündet. Die Flutmulde ist eine ehemalige Umleitung des Inns aus der Zeit des Kraftwerkbaus. Beide Bäche weisen zum Inn einen erheblichen Höhenunterschied auf, so dass für Fische aus dem Inn ein Laichaufstieg nicht möglich ist. Für die Zukunft ist hier jedoch eine Verbesserung durch den Verbund als Kraftwerkbetreiber im Zuge der Durchsetzung der WRRL in Aussicht.

Der Aubach ist vom FV Bgh. als reine Fliegenfischerstrecke ausgewiesen und kann nur mit einer eigenen Jahreslizenz befischt werden.

Wichtigster Nebenfluss des Inn ist die Alz, die auf der linken Innseite bei Flkm. 80,6 oberhalb der kleinen Siedlung Dornitzen einmündet. Die Alz selbst gehört nicht zum Fischereirecht des FV Bgh. Die Schilder, die die Fischereigrenzen im Mündungsbereich bezeichnen, sind hier strikt zu beachten.

Altwässer

Die für die Angelfischerei wichtigsten Altwässer sind fast alle am rechten Innufer zu finden.

Mit dem Inn noch verbunden sind hier die Seibersdorfer Lacke ( Flkm. 69,8 bis ca. 71,0 ) und die Deindorfer Lacke ( Flkm. 72,4 bis 72,8 ).

Die Winkelhamer Lacke ( bei ca. Flkm. 71,0 ) und die Engelmannlacke ( ca. Flkm. 73,0 bis 72,2 ) am linken Ufer sind bereits sehr stark verlandet und wegen des NSG Inn- Salzachmündung nur ziemlich eingeschränkt zu befischen. Im Mündungsbereich Inn / Salzach liegt die Dreieckslacke ( ebenfalls im NSG ), die auch mit der Salzachlizenz befischt werden darf.

Mit Ausnahme der Seibersdorfer Lacke dürfen die oben genannten Altwässer nur von Vereinsmitgliedern befischt werden ( da im Bereich des NSG Inn-Salzach_Mündung )

Durch den Bahndamm vom Inn abgetrennt und deshalb ( fast ) immer mit klarem Wasser sind der Marktler Badesee, die Gunschlacke (sehr verlandet ) und die Peracher Lacke.

Alle diese drei Fischwässer liegen an der von Marktl nach Perach am rechten Flussufer entlang führenden Straße.


Weitere kleinere Altwässer, die etwas abgelegen im Auenbereich liegen, sind die Steglacke bei Niedergottsau, die Haunreiterlacke bei Haunreit am Türkenbach und die Dammlacke.

Zufahrts- und Fischereimöglichkeiten am Inn


Flussstrecke

Hier eine Auswahl von Angelstellen am Inn, die mit dem PKW zu erreichen sind.

Natürlich kann man auch woanders am Inn fischen, wenn man einen längeren oder kürzeren Fußmarsch nicht scheut.

Gute Zufahrtsmöglichkeiten und deshalb beliebte Angelstrecken sind im Bereich der beiden Staustufen an beiden Ufern sowohl oberhalb als auch unterhalb der Kraftwerke sowie an der Alzmündung.

Staustufe Stammham

( bei ca. Flkm. 76,0 )


Am linken Ufer von Niedergottsau bzw. Bergham bei Marktl aus zu erreichen. Flussaufwärts kann man dann ca. 300 m einen Wirtschaftsweg unterhalb des Damms entlang fahren, dann ist wegen einer Absperrung Ende. Zu Fuß kann man aber weiter bis zum Steilufer marschieren.

Flussabwärts führt ein Wirtschaftsweg bis zur Autobrücke bzw. dem Radweg bei Niedergottsau. Allerdings ist nicht allzu viel Platz zum Parken. Der Weg muss trotzdem auch für breitere Fahrzeuge des WWA ( Unimog ) unbedingt befahrbar bleiben.

Auf der rechten Seite ist vor Stammham die Zufahrt zum Kraftwerk ausgeschildert ( auch Hinweisschild: Kläranlage ) Ein Wirtschaftsweg, der unterhalb des Damms entlang führt, kann hier flussaufwärts bis Marktl befahren werden. Flussabwärts ist für Autofahrer nach ca. 300 m bei der Sickerbachmündung Schluss, einem Fußmarsch den Uferweg entlang steht allerdings bis zur Autobrücke nichts oder zumindest nicht allzuviel im Weg.

Staustufe Perach

( bei ca. Flkm. 83,0 )


Linkes Ufer: Über die ehemalige B 12 parallel zur Autobahn auf Höhe von Mittling ( ca. 2 km unterhalb von Alzgern ) zu erreichen. Man überquert hier den Aubach und erreicht dann die Staustufe. Flussaufwärts darf nicht weiter gefahren werden. Fahrzeug unterhalb des Damms abstellen und zum Angelplatz marschieren. Flussabwärts kann bis zum Ausfluss der Flutmulde an den Inn gefahren werden.


Rechtes Ufer: Von Perach aus zuerst Richtung Badesee Perach über die Bahnstrecke den Wirtschaftsweg flussabwärts bis zur Kläranlage Perach fahren. Dann nach rechts abbiegen in Richtung Inn-Damm und dort bei der gewünschten Angelstelle parken. ( Die Staustufe Perach selbst kann auf diesem Weg nicht erreicht werden ).

Direkte Zufahrt zur Staustufe Perach auf der rechten Uferseite: Der Straße Marktl / Perach folgen und dann beim Hinweisschild “Staustufe“ abbiegen. Das Fahrzeug kann am Parkplatz vor der Staustufe oder unterhalb davon abgestellt werden. Weiterfahren flussabwärts nicht sehr weit möglich, außer mit dem Fahrrad

(Radweg Perach – Marktl)


Alzmündung

( Flkm. 80,6 )

Die Alz mündet ca. 2 km oberhalb von Bergham bei Marktl in den Inn. Der Mündungsbereich kann mit dem PKW erreicht werden. Dazu vor der Innbrücke bei Marktl/Bergham beim Schützenhaus bzw. Gasthof Altenbuchner links – von Burghausen aus - abbiegen ( Wegweiser: Oberpiesing / Dornitzen ) und der schmalen Teerstraße in Richtung Golfplatz Falkenhof / Dornitzen folgen. Nach der kleinen Siedlung Dornitzen kommt eine Reitanlage. Hier die Teerstraße verlassen und dem Feldweg entlang des Waldsaums folgen, bis die Abfahrt zur Alzmündung zu sehen ist ( kann man leicht übersehen ).


Hier gute Fischereimöglichkeiten auf verschiedene Fischarten von A bis Z, da das Alzwasser im Sommer deutlich wärmer als der Inn ist.


Stehende Gewässer


Neben einigen weiteren kleineren Altwässern bewirtschaftet der FV Bgh. die folgenden größeren Altwässer:

Peracher Lacke

( bei ca. Flkm. 81,4 )

Größe ca. 4 ha; relativ seicht, max. ca 2 m tief ; Schlammgrund, vereinzelt Kies )

Ehemaliges Innaltwasser; im Zuge des Baus der Bahnstrecke Mühldorf – Simbach vom Inn abgetrennt; liegt direkt an der Straße Perach – Marktl, die hier am Bahndamm entlang führt.

Klares Wasser mit starkem Wasserpflanzenbewuchs; darf nur von der Bergseite – nicht allzu gut zugänglich – und der Straßenseite aus befischt werden ( NSG Dachlwand ).

Guter Fischbestand à u. a. Karpfen, Graskarpfen - noch von einem Besatz aus den 80ern -, Hecht, Weißfischarten )

Gunschlacke

( ca. Flkm. 80,8 )

Größe ca. 1,5 ha; seicht, da stark verlandet und verkrautet; vereinzelt noch tiefere Stellen mit 1,5 m; liegt ca. 500 m flussabwärts der Peracher Lacke; sonst auch wie Peracher Lacke.

Wegen der starken Verschlammung kaum mehr befischt. Darf ebenfalls wie die Peracher Lacke nur von der Berg- und der Straßenseite aus befischt werden )


Marktler Badesee

Größe ca. 11,5 ha; Tiefe max. ca. 4,8 m; klares Wasser mit starkem Pflanzenwuchs

Ehemaliges Innaltwasser ( vgl. Peracher Lacke ); in den 70er Jahren vom Landkreis AÖ zum Badesee ausgestaltet.

Rücksicht auf Badegäste nehmen !

Fischarten: vgl. Peracher Lacke

Deindorfer Lacke

( Flkm. 72,4 – 72,8 )

Größe ca. 2 ha.; Tiefe nur noch ca. 1 m; max. an einigen Stellen 1,5 m

Die Deindorfer Lacke liegt im NSG Inn-Salzach-Mündung und darf nur vom hier entlang führenden Radweg Stammham – Seibersdorf von Mitgliedern des FV Bgh. befischt werden; keine direkte Zufahrt mit PKW erlaubt.

Fischbestand vgl. Seibersdorfer Lacke

Seibersdorfer Lacke

( bei Flkm. 69,8 – 70,8 )

Größe ca. 8 ha; stark verlandet jetzt nur noch etwa 1 m tief und teilweise starker Pflanzenwuchs; je nach Wasserstand des Inn klareres oder eingetrübtes Wasser.

Fischbestand: u. a. Karpfen, Hecht, Brachsen und andere Weißfischarten

Die Lacke kann von Seibersdorf aus mit dem PKW erreicht werden. An der Dammseite darf hier nicht geparkt werden.

Kartenpreise für Nichtmitglieder
 
Tageskarte Inn oder Salzach
 
      20 €
Wochenkarte Inn oder Salzach
 
      75 €
Monatskarte Inn oder Salzach
 
      120 €
 
 

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